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Sachen & Machen ist mit „Fair Teiler“ (siehe Artikel) unter die ersten 4 gekommen!

Dabeisein ist alles! In diesem Fall ist uns das mehr wert als der Sieg! Es geht uns darum aufzurütteln und ein Bewusstsein zu schaffen, sorgsam mit der Nahrung umzugehen.
Unser großes Ziel ist es, diese Aktion in viele Firmen zu bringen – dann entsteht ein Multiplikatoreffekt.

Auszeichnung „Viktualia Award“ 2014
Im Rahmen der Initiative „Lebensmittel sind kostbar!“ suchte das Lebensministerium ambitionierte Projekte und Initiativen zur Vermeidung von Essensabfällen. „Fair Teiler“ ist unter die ersten 4 gekommen! Das Motto „Dabei sein ist alles!“ ist uns in diesem Fall mehr wert als der Sieg! Es geht schließlich darum aufzurütteln und ein Bewusstsein zu schaffen, sorgsam mit Nahrung umzugehen. Verschwendung betrifft uns alle – wir haben uns darüber Gedanken gemacht, erste Maßnahmen gesetzt und tragen unseren Teil dazu bei, dass „gutes Essen“ NICHT in den Müll kommt!
Der „Viktualia Award“ wird vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft heuer zum zweiten Mal vergeben. Unternehmen, die wirkungsvollen und langfristigen Einsatz für die Verringerung von Lebensmittelabfällen und eine hohe Kompetenz in der Auseinandersetzung mit diesem so wichtigen Thema zeigen, werden dabei ausgezeichnet.
Für uns sind Schlagwörter wie „Green Jobs“, „Nachhaltigkeit“, „Ressourcenerhaltung“ oder „Umweltschutz“ nicht bloß Floskeln die wir auf einen Flyer drucken – WIR leben und arbeiten nach diesen! Und unser Abschneiden beim „Viktualia Award“ zeigt uns, dass WIR auf dem richtigen Weg sind!

Was wir für Sachen mit Lebensmitteln Machen!
Seit Anfang Februar betreiben wir bei Sachen & Machen das Projekt „Fair Teiler“. MitarbeiterInnen kamen mit der Idee zu mir, mit Lebensmitteln sinnvoller umzugehen und so ein deutliches Zeichen gegen unsere Wegwerfgesellschaft zu setzen, wo jährlich Tonnen von genießbarem Essen im Müll landen und vernichtet werden. Jeder einzelne Haushalt trägt hier dazu bei. Sie landen im Mistkübel weil sie verdorben sind oder doch nicht gebraucht werden. Viel zu viel Geld und Ressourcen werden auf diese Weise verschwendet.

Wie funktioniert das, was braucht man dafür?
Seit kurzem befindet sich bei Sachen & Machen ein zweiter Kühlschrank mit einer besonderen Funktion: unsere MitarbeiterInnen können Lebensmittel, die sie zu Hause nicht mehr benötigen, in die Firma mitbringen und stellen sie dem gesamten Team von Sachen & Machen zur freien Entnahme zur Verfügung. Dabei landen Schokolade, frisch gepflückter Bärlauch, Joghurt, Suppen und Obst beim „Fair-Teiler“ – es gibt kaum etwas, dass es nicht gibt!
Es braucht also nicht mehr als einen Kühlschrank, der durchaus auch ein Second-Hand-Gerät sein kann, oder eine Lade in einem bereits vorhandenen Kühlschrank für gekühlte, und ein Regal für ungekühlte Lebensmittel -die Anschaffungskosten halten sich also sehr im Rahmen.
Unserem Team wird so nicht nur ein kleiner Snack zwischendurch beschert, sondern auch ganze Mahlzeiten lassen sich auf diese Weise spontan zaubern.
Einzige Grundregel für das Projekt „Fair-Teiler“: die Lebensmittel müssen einwandfrei und das Mindesthaltbarkeitsdatum darf noch nicht überschritten sein.

Warum „Fair Teiler“? Was wollen wir damit erreichen?
„Jeder Einzelne und somit auch jedes Unternehmen kann dazu beitragen, dass Lebensmittel sinnvoll verwertet werden. Wer zu viel hat, gibt es weiter –  auch kleine Schritte können etwas bewegen. Vielleicht springen ja auch andere Firmen auf diesen Zug auf, “ so Sylvia Sima.
Wir gehen mit gutem Beispiel voran und adaptieren bereits vorhandene, ähnliche Initiativen für private Haushalte, die regen Zuspruch gefunden haben, für die Geschäftswelt, wo Menschen die meiste Zeit des Tages verbringen. Springen Sie auf unseren Zug auf, helfen Sie uns Ihre Mitarbeiter für den Umgang mit Waren zu sensibilisieren, um der Verschwendung von Lebensmitteln Einhalt zu gebieten, die Ressourcen unseres Planeten zu schützen, damit auch noch unsere Kinder und Kindeskinder auf Mutter Erde Lebensmittel selbst anbauen und ernten können.
Setzen Sie ein Zeichen – JETZT und nicht morgen! Jedes noch so kleine Mosaiksteinchen ist ein wichtiger Teil des großen Gesamten, jedes einzelne Unternehmen, egal ob 2 oder 2000 Mitarbeiter, kann seinen Teil dazu beitragen – setzen Sie das „Fair Teiler“ auch in Ihrer Firma um, das wäre mein Wunsch an Sie! Gemeinsam können wir noch mehr bewirken!

Meinungen der „Beteiligten“:
„Fair-Teiler habe ich selbst schon genützt. Ich habe einige Dinge gebracht, die bei uns zu Hause übriggeblieben sind.  Ich habe auch schon Produkte entnommen – letztlich z.B. ein Joghurt – ich hatte einfach Hunger zwischendurch. Hat sich super getroffen, dass das Produkt gerade da war. Selbst schaue ich jetzt mehr was wir zu Hause brauchen und was nicht. Diese Aktion hat mich einfach aufgerüttelt, “ so eine begeisterte Mitarbeiterin der Firma Sachen & Machen.

„Die Aktion ist sinnvoll – keine Frage. Wenn man bedenkt wie viele Produkte auf dem Müll landen, können wir hier einen ersten Schritt setzen um die Wegwerfgesellschaft zu verändern. Wir fangen hier bei uns an – ich finde das gut!“ sagt eine weitere Mitarbeiterin des Unternehmens.